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Hold me carefully, just one breath could shatter me

Layla Abdallah El-Faouly / The Scarlet Scarab
GESUCHT VON Marc Spector

Be Ready To Die - Earth-3325
Das "Be Ready to Die!" ist ein Marvel-Forum mit dem Fokus auf das MCU, wobei auch die Comicbücher miteinbezogen werden. Zeitlich starten wir im Jahr 2027 und erzählen von dort aus unsere eigene Geschichte – mit dauerhaften und fortlaufenden Forenplots, spannenden Mysterien, einem Big Bad und allem, was dazugehört! Ein umfangreiches Lexikon bietet auch Neulingen eine perfekte Möglichkeit, sich in die Welt von Marvel einzulesen. Unser Forum ist L3S3V3.
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Talokan
Talokan ist ein verborgenes Unterwasserreich in den Tiefen des Atlantischen Ozeans und die Heimat der Talokanil. Seine Ursprünge liegen nahe der Halbinsel Yucatán, wo einst ein vibraniumhaltiger Meteorit einschlug und Teile der dortigen Pflanzenwelt veränderte. Im Jahr 1571 nahm ein von den durch spanische Kolonisatoren eingeschleppten Pocken bedrohtes Maya-Volk eine dieser Pflanzen zu sich. Ihre Körper veränderten sich daraufhin und entwickelten Kiemen, wodurch sie fortan unter Wasser leben konnten.

Um der zunehmenden Ausbreitung der Europäer zu entkommen, zog sich das Volk schließlich in die Tiefen des Puerto-Rico-Grabens zurück. Dort entstand nahe großer Vibraniumvorkommen Talokan, benannt durch Ch'ah Toh Almehen, dem späteren Namor, nach dem mythischen Tlālōcān. Die Erfahrungen mit Kolonialisierung und Versklavung führten dazu, dass die Talokanil ihre Existenz vor der Oberfläche geheim hielten und eine eigenständige, durch Vibranium geprägte Zivilisation aufbauten.
Bis heute wird Talokan von Namor regiert und zählt zu den verborgensten Nationen der Erde. Nachdem seine Existenz 2025 Wakanda bekannt wurde, kam es zunächst zum Krieg zwischen beiden Reichen, der schließlich durch einen Waffenstillstand beendet wurde. Talokan bleibt seither unabhängig und weitgehend von der Oberflächenwelt abgeschottet, während der Schutz des eigenen Volkes und seiner Vibraniumvorkommen weiterhin höchste Priorität besitzt.

Eine zunehmend größere Bedrohung lässt sich jedoch nicht durch Grenzen fernhalten: Die Verschmutzung der Weltmeere erreicht inzwischen selbst entlegene Gebiete Talokans. Schadstoffe und Mikroplastik beeinträchtigen nicht nur das Ökosystem, sondern wirken sich zunehmend auch auf die Fruchtbarkeit der Talokanil aus. Sinkende Geburtenraten werden daher innerhalb des Reiches mit wachsender Sorge betrachtet und verstärken die Befürchtung, dass die Oberflächenwelt Talokan eines Tages selbst dann gefährden könnte, wenn kein Mensch jemals seine Grenzen überschreitet.

K'UK'UL - DIE HAUPTSTADT TALOKANS


[Bild nur für Mitglieder sichtbar]K'uk'ul ist die Hauptstadt Talokans und mit Abstand die größte Siedlung der Talokanil. Tief im Puerto-Rico-Graben verborgen, bildet sie das politische, kulturelle und spirituelle Herz des Unterwasserreiches. Über Jahrhunderte hinweg wuchs die Stadt rund um die reichen Vibraniumvorkommen der Tiefsee und entwickelte sich zu jenem Ort, von dem aus König Namor über Talokan herrscht und über die Sicherheit seines Volkes wacht.
Das Erscheinungsbild K'uk'uls ist stark von den mesoamerikanischen Wurzeln der Talokanil geprägt. Monumentale Tempel, Stufenpyramiden, steinerne Wohnanlagen und weitläufige Plätze erheben sich aus dem Meeresboden und verbinden die Architektur ihrer Vorfahren mit den Möglichkeiten einer Zivilisation, die sich vollständig an das Leben unter Wasser angepasst hat. Verzierungen aus Jade, Stein, Muscheln und Vibranium finden sich ebenso in der Stadt wie Darstellungen von Schlangen, Meereswesen und alten Gottheiten. Trotz des technologischen Fortschritts Talokans wurde die Vergangenheit dabei niemals verdrängt – Religion, Kunst und jahrhundertealte Traditionen sind bis heute fester Bestandteil des alltäglichen Lebens.

Besonders prägend ist das Licht der Stadt. Mithilfe von Vibranium gelang es den Talokanil, eine künstliche Sonne zu erschaffen, deren warmes Licht selbst die Dunkelheit der Tiefsee durchdringt. Dadurch konnten Pflanzen und andere Lebensformen gedeihen, die in dieser Tiefe eigentlich nicht existieren könnten, und K'uk'ul entwickelte sich zu einer lebendigen Metropole inmitten einer ansonsten beinahe lichtlosen Welt. Zwischen Tempeln und Wohnstätten liegen Märkte, Gärten, Werkstätten und Versammlungsorte, während sich Schwärme von Meerestieren selbstverständlich zwischen den Bewohnern bewegen.
Für die Talokanil ist K'uk'ul jedoch mehr als der Sitz ihres Königs. Die Stadt verkörpert den Beweis dafür, dass ihr Volk trotz Vertreibung, Krankheit und Verfolgung eine eigene Zivilisation erschaffen konnte.

WEITERE WICHTIGE PUNKTE


[Bild nur für Mitglieder sichtbar]Balam | Balam ist eine befestigte Siedlung Talokans, die zugleich als militärischer Stützpunkt und eine der wichtigsten Ausbildungsstätten des Reiches dient. Abseits der größeren Städte gelegen, wurde der Ort gezielt so errichtet, dass sich seine Bewohner vollständig auf Verteidigung, Ausbildung und Vorbereitung konzentrieren können. Neben Wohnbereichen prägen Übungsplätze, Waffenlager und befestigte Anlagen das Erscheinungsbild des Dorfes. Hier werden Talokanil auf den Schutz ihres Reiches vorbereitet. Trotz seiner militärischen Bedeutung ist Balam kein reines Lager, sondern eine dauerhaft bewohnte Gemeinschaft, in der Soldaten und ihre Familien leben. Die Siedlung gilt damit als wichtiger Bestandteil der Verteidigung Talokans und als jener Ort, an dem viele seiner Krieger ihre Ausbildung erhalten.

[Bild nur für Mitglieder sichtbar]K'áak'tun | K'áak'tun ist eine der größten Städte Talokans außerhalb der Hauptstadt und liegt an einer vulkanisch aktiven Tiefseeformation des Mittelatlantischen Rückens. Unterseeische Quellen und vulkanische Spalten erwärmen das Wasser rund um die Siedlung und überziehen den Meeresboden mit mineralischen Ablagerungen, die der Umgebung ihre charakteristische Erscheinung verleihen. Die Stadt wurde gezielt an diesem Ort errichtet, um die dort vorkommenden Rohstoffe und die vulkanische Energie zu nutzen. Ihre Architektur ist entsprechend stärker von Werkstätten, Schmieden und Produktionsstätten geprägt als die anderer talokanischer Siedlungen. K'áak'tun gilt als eines der wichtigsten Zentren der Waffenherstellung Talokans, in dem traditionelle Handwerkskunst mit Vibranium und den Ressourcen der Tiefsee verbunden wird. Trotz der Hitze und der rauen Umgebung leben hier zahlreiche Talokanil, deren Stadt für Stärke, Handwerk und die Verteidigungsbereitschaft ihres Reiches steht.

[Bild nur für Mitglieder sichtbar]K'iin kah | K'iin kah, das Sonnendorf, ist eine kleine, abgeschiedene Siedlung an der Küste Yucatáns und bewacht einen der wenigen bekannten Zugänge von der Oberwelt nach Talokan. Nach außen wirkt das Dorf unscheinbar und nahezu vollständig von der übrigen Welt abgeschnitten, tatsächlich wird es jedoch von Talokanil bewohnt und geschützt. Es dient als Verbindung zwischen Meer und Land und gehört zu den wenigen Orten, an denen die Talokanil gelegentlich längere Zeit an der Oberfläche verbringen können, ohne ihre Existenz preiszugeben. Die einfachen Häuser, kleinen Gärten und traditionellen Plätze verleihen K'iin kah eine ruhige, beinahe zeitlose Atmosphäre.

[Bild nur für Mitglieder sichtbar]Tlaloc | Tlaloc ist die älteste Siedlung der Talokanil und entstand kurz nach der Verwandlung ihrer Vorfahren und deren Flucht ins Meer. Für die erste Generation der Talokanil wurde die Stadt zu einem Zufluchtsort in einer noch fremden Unterwasserwelt und zugleich zum Ausgangspunkt dessen, was später Talokan werden sollte. Ihre Architektur ist deutlich schlichter und ursprünglicher als die späterer Städte, geprägt von Stein, Korallen. Heute ist Tlaloc nahezu verlassen. Nur wenige Talokanil leben noch zwischen den alten Gebäuden. Obwohl die Stadt als wichtiger Teil ihrer Geschichte bewahrt wird, meiden viele Talokanil diesen Ort. Zu eng sind seine Mauern mit den Erinnerungen an Krankheit, Vertreibung und die Angst ihrer Vorfahren verbunden. Tlaloc gilt daher als ein Ort, an dem die Vergangenheit Talokans bis heute spürbar geblieben ist.

[Bild nur für Mitglieder sichtbar]Uxmal | Uxmal ist ein verlassener Außenposten der Talokanil im Nordatlantik, der vor mehreren Jahrhunderten errichtet wurde. Einst diente die abgelegene Siedlung als Beobachtungs- und Zufluchtsort fernab des eigentlichen Reiches und erlaubte es den Talokanil, die Aktivitäten der Oberflächenwelt zu verfolgen, ohne ihre eigene Existenz preiszugeben. Mit der Zeit verlor Uxmal jedoch an Bedeutung und wurde schließlich vollständig aufgegeben. Heute liegen seine steinernen Bauten verlassen in der Dunkelheit des Meeres und wurde beinahe vollständig vom Ozean zurückerobert. Nur wenige Talokanil kennen noch seine genaue Lage und noch weniger suchen den Ort auf. In den versiegelten Kammern und alten Heiligtümern Uxmals sollen sich jedoch bis heute Artefakte aus früheren Jahrhunderten befinden.

DER GLAUBE TALOKANS

Der Glaube der Talokanil ist eng mit dem Meer, der Natur und ihren mesoamerikanischen Wurzeln verbunden. Eine besondere Bedeutung besitzt Chaac, der Gott des Regens und des Überflusses. Der Überlieferung nach war es Chaac, der ihrem Schamanen jene Vision schenkte, durch die das vom Untergang bedrohte Volk die vibraniumhaltige Pflanze fand und schließlich im Meer überleben konnte.

Im Zentrum ihres heutigen Glaubens steht jedoch auch Namor, den die Talokanil als K'uk'ulkan, die Gefiederte Schlange, verehren. Als erstes unter Wasser geborenes Kind ihres Volkes unterscheidet er sich selbst von anderen Talokanil: Er altert kaum, besitzt außergewöhnliche Kräfte und kann sich gleichermaßen im Meer wie an der Oberfläche bewegen. Über Jahrhunderte führte und beschützte er Talokan, wodurch die Grenze zwischen König, religiösem Symbol und lebender Legende zunehmend verschwamm. Für viele Talokanil gilt Namor als lebender Beweis dafür, dass die Götter ihr Volk nicht verlassen haben.

Diese Verehrung bedeutet jedoch nicht, dass Namor als unfehlbar betrachtet wird. Gerade innerhalb des Rates und unter seinen engsten Vertrauten können seine Entscheidungen hinterfragt werden. Verehrt wird weniger der einzelne Mann als das, wofür K'uk'ulkan steht: das Überleben Talokans, seine Unabhängigkeit und der Schutz eines Volkes, das sich trotz Vertreibung und Verfolgung eine neue Heimat geschaffen hat.

SAK NIK & ATEMGERÄTE DER TALOKANIL


[Bild nur für Mitglieder sichtbar]Sak Nik, von den Talokanil sinngemäß als Weißer Atem bezeichnet, ist ein seltenes alchemistisches Kraut, das ihnen für begrenzte Zeit das Leben an der Oberfläche ermöglicht. Nach seiner Einnahme beginnt eine schmerzhafte körperliche Anpassung: Die Kiemen bilden sich zurück, die blaue Färbung der Haut verblasst und die Atmung stellt sich auf Luft um. Die Wirkung hält bis zu zwölf Stunden an, während derer die Talokanil jedoch auf regelmäßigen Kontakt mit Wasser angewiesen bleiben und rasch austrocknen können. Einst soll die Verwandlung deutlich weniger belastend gewesen sein, doch mit jeder Generation entfernt sich der Körper der Talokanil weiter von seinem menschlichen Ursprung. Entsprechend schmerzhafter und gefährlicher ist die Einnahme geworden, weshalb Sak Nik heute nur selten verwendet wird. Die Herstellung des Krautes gilt als anspruchsvolle alchemistische Kunst und ist nur ausgebildeten Alchemisten sowie dem Logomancer Talokans bekannt.

[Bild nur für Mitglieder sichtbar]Die Atemgeräte der Talokanil wurden entwickelt, um ihrem Volk längere Aufenthalte und militärische Einsätze an der Oberfläche zu ermöglichen. Da Talokanil außerhalb des Wassers nicht dauerhaft atmen können, bedecken die Geräte Mund, Nase und Kiemen und halten eine geringe Menge Wasser zurück, durch die sie weiterhin Sauerstoff aufnehmen können. Die Geräte können auch umgekehrt eingesetzt werden. Wird das enthaltene Wasser entfernt, ermöglichen sie Menschen von der Oberfläche, unter Wasser zu atmen. Dadurch dienen sie nicht nur der Armee Talokans, sondern können in Ausnahmefällen auch Gästen oder Gefangenen den Zugang in die Tiefen des Reiches ermöglichen. Trotz ihrer vergleichsweise einfachen Erscheinung gehören die Atemgeräte damit zu den wichtigsten Ausrüstungsgegenständen für jeden Kontakt zwischen Talokan und der Oberflächenwelt.

MILITÄR


[Bild nur für Mitglieder sichtbar]Das Militär Talokans dient in erster Linie dem Schutz des Reiches, seiner Bewohner und seiner Geheimnisse. Über Jahrhunderte war die Armee darauf ausgerichtet, Bedrohungen abzuwehren, bevor diese überhaupt von der Existenz Talokans erfahren konnten. Die Soldaten werden sowohl für den Kampf in der Tiefsee als auch für Einsätze an der Oberfläche ausgebildet und können dank ihrer übermenschlichen Stärke und Beweglichkeit selbst gut ausgerüsteten Gegnern gefährlich werden. Die Bewaffnung verbindet traditionelle Formen mit den Ressourcen und technischen Möglichkeiten Talokans. Speere gehören zu den verbreitetsten Waffen, daneben existieren Äxte, Klingen und speziell gefertigte Vibraniumwaffen. Manche Waffen lassen sich für den Transport zusammenklappen oder verbergen und sind damit auch für Einsätze an der Oberfläche geeignet. Ein wichtiger Teil der militärischen Ausbildung findet in Balam statt, während Waffen und Ausrüstung vor allem in K'áak'tun hergestellt werden.

DIPLOMATISCHE BEZIEHUNGEN

Talokan verfolgt gegenüber der Oberflächenwelt traditionell eine Politik der Abschottung. Über Jahrhunderte galt die eigene Geheimhaltung als wichtigster Schutz des Reiches, weshalb weder offizielle Botschaften noch öffentliche Handelsbeziehungen oder Mitgliedschaften in internationalen Organisationen bestehen. Kontakte werden nur aufgenommen, wenn die Interessen oder Sicherheit Talokans unmittelbar betroffen sind. Das Verhältnis zur Oberfläche ist aufgrund der Erfahrungen mit Kolonialisierung, Vertreibung und Verfolgung von tiefem Misstrauen geprägt. Besonders das Interesse anderer Staaten an Vibranium wird als Bedrohung betrachtet. Eine Ausnahme bildet Wakanda, mit dem Talokan nach anfänglichen Konflikten ein vorsichtiges Bündnis einging. Dennoch bleibt selbst diese Beziehung von gegenseitiger Wachsamkeit geprägt. Talokan strebt weder internationale Anerkennung noch politischen Einfluss an. Diplomatie dient in erster Linie dem Schutz des eigenen Volkes – solange die Oberfläche Talokans Grenzen respektiert, sieht das Reich wenig Grund, sich ihr weiter zu öffnen.

WEITERE INFORMATIONEN

  • NATIONALES MOTTO: "¡Líik’ik Talokan!" – "Erhebe dich, Talokan"
  • VOLKSBEZEICHNUNG: Talokanil
  • REGIERUNGSFORM: absolutistische Monarchie
  • LANDESSPRACHE: Yucatec Maya
  • BEVÖLKERUNG: ca. 2 Millionen
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